
Über Caroline
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Caroline Kloss
Mein Hintergrund, meine Überzeugung, mein Warum
Was meine Arbeit grundlegend prägt
Menschen das Gefühl zu geben, gesehen und angenommen zu werden, begleitet mich schon mein ganzes Leben.
Bereits als Kind spürte ich, wenn es jemandem nicht gut ging – und reagierte intuitiv darauf.
Dieses intuitive Gespür blieb – und führte mich schließlich zum Psychologiestudium.
Vom Fachwissen zur Selbsterkenntnis
Während meines Studiums (Schwerpunkt: Klinische Psychologie & Psychotherapie) beschäftigte ich mich umfassend mit den unterschiedlichen Funktionsweisen des menschlichen Gehirns – und entdeckte dabei ganz unerwartet die Besonderheiten meines eigenen.
Dass ich eine ADHS haben könnte, war mir zuvor nie in den Sinn gekommen.
Verhaltensweisen wie mein ständiges Herumspielen mit Zopfgummis oder meine Schwierigkeiten, mich tagsüber zu konzentrieren, hielt ich lange für meine persönlichen Eigenarten – auch wenn ich sie teilweise als sehr auslaugend erlebte.
Meine ADHS-Diagnose bekam ich in Folge eines mehrmonatigen klinischen Praktikums.
Die enge Zusammenarbeit und der Austausch mit dem Fachpersonal brachten in mir erstmals den Verdacht hervor und ich hatte das Glück, in derselben Klinik eine Testung durchlaufen zu können.
Die Diagnose veränderte meine Perspektive – auf meine Eigenarten und auf mich selbst.
Anstelle von Härte entwickelte ich erstmals Neugierde für meine Funktionsweisen sowie zunehmend Verständnis und Selbstmitgefühl.
Wie ich mir Unterstützung erschloss – und heute weitergebe
Die Hürde, professionelle Unterstützung zu finden, erschien mir so hoch, dass ich es bevorzugte, mir diese selbst zu erschließen. Schließlich befand ich mich bereits im fachlichen Kontext und hatte gelernt, wissenschaftlich zu recherchieren und zu arbeiten.
So lernte ich mit der Zeit, die ADHS nicht nur als Störung zu betrachten, sondern als ganzheitliche Funktionsweise. Denn sie ist nicht nur eine Störung der Aufmerksamkeit oder Hyperaktivität, sondern eine ganz eigene Art zu denken, zu fühlen und zu handeln – die mit ganz besonderen Stärken verbunden ist.
Besonders prägend war für mich die Erkenntnis, wie viel Weichheit, Entlastung und Lebensqualität zurückkehren, wenn der Alltag an die eigene ADHS-Funktionsweise angepasst wird.
Nach dem Studium begann ich die Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin. Ein Schritt, den ich mir früher – ohne das Wissen um meine ADHS – nicht zugetraut hätte.
Im Laufe der Ausbildung wurde mir jedoch deutlich, dass das klinische System nicht zu mir passte – zu starr, zu eng, zu wenig Raum für die Art, wie ich leben und arbeiten wollte.
So entschied ich mich, meinen eigenen Weg zu gehen und mein Leitmotiv in einem anderen Bereich wirken zu lassen – einem Bereich, in dem ich selbst erlebt hatte, wie schwer es ist, die passende Unterstützung zu finden.
Die Besonderheiten der weiblichen ADHS
So vertiefte ich mein Fachwissen über die ADHS weiter und stellte dabei heraus, was ich schon so lange gefühlt hatte: eine ADHS bei Frauen sieht anders aus.
Dies ist nicht nur ein wesentlicher Faktor dafür, dass Frauen mit ADHS so häufig übersehen werden – sondern auch einer der vielen Gründe, warum Frauen eine individuelle Unterstützung verdienen.
Im wissenschaftlichen Kontext wird dies immer häufiger hervorgehoben – und dennoch sind wir noch so weit davon entfernt, dass Frauen mit ADHS die Unterstützung bekommen, die wirklich auf ihre individuellen Herausforderungen und Bedürfnisse eingeht.
Wofür mein Coaching steht
Deshalb setze ich genau dort an – und verbinde heute meine psychologische Expertise und meine persönliche Erfahrung, um Frauen mit ADHS genau diese Unterstützung zu bieten.
Weil ich selbst erfahren habe, wie hart der Kampf sein kann – und auch, wie bestärkend es sein kann, diesen aufzugeben und bessere Lösungen zu finden.
Daher konzentriert sich mein Coaching darauf, die individuellen Funktionsweisen meiner Klientinnen liebevoll aufzudecken und Strategien zu finden, um diese wertschätzend in ihren Alltag zu integrieren.
Gemeinsam schaffen wir Strukturen, die mit ihnen wachsen und sie langfristig tragen.
Denn wir arbeiten nicht gegen die ADHS, sondern mit ihr.
So begleite ich meine Klientinnen dabei, ihren eigenen Rhythmus zu finden und Vertrauen in sich selbst zu stärken.
Denn ich bin überzeugt:
Wenn wir aufhören, uns an Systeme anzupassen, die nie für uns gemacht waren, eröffnen wir uns die Möglichkeit, in unseren eigenen Systemen zu strahlen.
